
Zwischen November 1884 und Februar 1885 trafen sich die europäischen Imperialmächte gemeinsam mit den USA und dem Osmanischen Reich, um in Berlin auf Einladung Otto von Bismarcks über die koloniale „Erschließung“ Westafrikas zu beraten. Gemeinsame Regeln sollten über den Kopf der afrikanischen Bevölkerungen hinweg Konflikte zwischen Europäern vermeiden.
Zu einer wissenschaftlichen Tagung über dieses historische Ereignis und seine Nachwirkungen hatte im vergangenen Jahr die Otto-von-Bismarck-Stiftung in Kooperation mit der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland nach Bonn eingeladen. In dem grundlegenden Tagungsband wird nun der aktuelle Forschungsstand über den Verlauf und die Folgen der „Afrika-Konferenz“ zusammengetragen. Die Buchvorstellung wird mit einer Podiumsdiskussion verbunden, teilnehmen werden Dr. Ulf Morgenstern, Prof. Dr. Sabine Mangold-Will, Prof. Dr. Holger Afflerbach (University of Leeds) und Prof. Dr. Joachim Scholtyseck (Universität Bonn) als Herausgeber sowie u.a. als Beitragsautor Dr. Kofi Takyi Asante (University of Ghana).
Der Band „Die Berliner Afrika-Konferenz 1884/85. Impulse zu einem umstrittenen globalen Ereignis“ ist bei Schöningh/Brill erschienen und auch in unserem Webshop erhältlich.
Abb.: Zeitgenössische Zeichnung von Adalbert von Roessler (© Otto-von-Bismarck-Stiftung)
Ihre Anmeldung nehmen wir gerne ab dem 13. Februar telefonisch unter der Nummer 04104 / 97710 oder per E-Mail an info@bismarck-stiftung.de entgegen. Der Eintritt ist frei.